Eishockey-Magazin

Eishockey-News, Videos, Fotos, Stories – – – alles kostenlos

Düsseldorf. (MR) Ein gutes drittes Drittel entschädigte für ein eher maues Spiel zwischen der Düsseldorfer EG und den Augsburger Panthern, die letztlich im Penaltyschießen... Daniel Kreutzer schießt sich zum All-time-DEL-Topscorer
Jonathan Matsumoto trifft gegen Mathias Niederberger - © by EH-Mag. (DR)

Jonathan Matsumoto trifft gegen Mathias Niederberger – © by EH-Mag. (DR)

Düsseldorf. (MR) Ein gutes drittes Drittel entschädigte für ein eher maues Spiel zwischen der Düsseldorfer EG und den Augsburger Panthern, die letztlich im Penaltyschießen die Nase vorn hatten.

Beide Teams waren schlecht aus der Länderspielpause gestartet, hatte die ersten beiden Spiele punktlos verloren: es war klar, dass eine der beiden Mannschaften das heute ändern würde. Ebenso klar war vor dem Spiel die Erwartung, dass DEG-Kapitän Daniel Kreutzer heute seinen 786. Punkt in der DEL erzielt, der ihn an die Spitze der Rekordliste setzt. Doch lange Zeit sah es nicht so aus, als sollten die Gastgeber die Mannschaft mit dem Turnaround sein, zu viele Einzelspieler liefen auf dem Eis. Das einzige, das 40 Minuten lang klappte, was das sehr frühe Forechecking der Oberschwaben. Nach zumindest auf dem Würfel unentschiedenem Startabschnitt konnten die Panther früh im mittleren per Doppelschlag eine 3:1 Führung herausspielen, von der die DEG sichtlich angeknockt war. Die Stimmung im mit 4.874 Zuschauern dünn besetzten ISS Dome hatte sich dem mauen Spiel angepasst.

Nach dem zweiten Seitenwechsel schienen die Hausherren doch noch Duftmarken setzen zu wollen, doch zunächst blieb allen schier das Herz stehen: Interimsverteidiger Marcel Brandt hatte per Schlagschuss zwar nicht das Tor getroffen, dafür aber seinen Kollegen Rob Collins, der das Spiel verletzt verlassen musste. Die DEG kam durch eine tolle Einzelaktion von Norm Milley auf 3:4 heran, ehe bei 4 gegen 4 Daniel Kreutzer die Scheibe ins Tor stocherte. Der Jubel war groß, war es doch der wichtige 4:4 Ausgleich. Doch es kam besser: Die (Spiel)Zeit stand still, das ganze Team stürmte aufs Eis und begrub seinen Kapitän unter sich, im Stehblock fiel goldenes Lametta von der Decke! Ein weiterer Treffer sollte in regulärer Spielzeit nicht mehr fallen – es wäre aufgrund des Spielverlaufs auch nicht angemessen gewesen, hätte hier ein Team noch durch einen Lucky Punch die volle Punktzahl eingesackt.

Nach torloser Overtime entschied Jonathan Matsumoto mit dem einzigen versenkten Penalty das Spiel zugunsten der Gäste.

Stimmen zum Spiel

Michaela-Ross