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  Cortina (AR). Auch in der italienischen Serie A geht die Meisterschaft langsam, aber sicher in die entscheidende Phase. Im Viertelfinalduell zwischen Cortina und... Blick in die italienische Serie A: Die Rittner Buam stehen schon in der Vorschlussrunde

 

Szene zwischen Cortina und Ritten - © by SV Ritten Media

Szene zwischen Cortina und Ritten – © by SV Ritten MediaEishockey, Italien, Serie A, Rittner Buam

Cortina (AR). Auch in der italienischen Serie A geht die Meisterschaft langsam, aber sicher in die entscheidende Phase. Im Viertelfinalduell zwischen Cortina und den Rittner Buam ließen die Gäste nichts anbrennen. Die Hausherren konnten zwar bis zur 22. Minute ein 0:0 halten, doch dann setzte sich der Gast vom Bozner Hochplateau durch. Cook und Frei sorgten binnen 34 Sekunden für die Entscheidung. Cook traf zwölf Minuten später sogar zum 3:0. Im Schlussabschnitt plätscherte die Begegnung bis zur 54. Minute dahin, als der Heimmannschaft durch Momesso das 1:3 gelang. Eine Minute später sorgte Ansoldi für das 4:1 für die Buam. Dann traf Cortina durch Zandonella zum zweiten Mal. Van Guilder stellte 59 Sekunden vor der Schlusssirene den alten Drei-Tore-Vorsprung wieder her, sodass der 5:2-Endstand feststand.

Der HC Gröden empfing vor heimischer Kulisse den HC Pustertal. Nach etwas mehr als elf Minuten gingen die Hausherren durch Moffatt 1:0 in Führung. Die Freude währte nur kurz, denn drei Minuten später traf Scandella zum Ausgleich für die Wölfe. In der 17. Minute war es erneut Scandella, der die Brunecker in Front schoss. Bregenzer konnte im Mitteldrittel eine Überzahlsituation eiskalten ausnutzen und traf für den HC Gröden in der 33. Minute zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich. In der Schlussviertelstunde verließen den Furie die Kräfte, sodass Matchwinner Scandella mit seinem dritten Tor und Schweitzer zehn Sekunden vor dem Schluss auf 4:2 für den HC Pustertal davonzogen und demzufolge als Sieger vom Eis gingen.

83 Sekunden lang dauerte die Führung des HC Fassa im Heimspiel gegen den WSV Sterzing. Nach dem frühen 0:1-Rückstand durch Vaskivuo nach fünfeinhalb Minuten nahmen die Wipptaler das Heft in die Hand und kamen durch Hackhofer zum 1:1-Ausgleich. Im ersten Abschnitt tat sich sonst wenig. Im zweiten Drittel gelang Stefishen der 2:1-Führungstreffer der Südtiroler. Hughesman und erneut Stefishen machten in der Schlussminute alles klar und zogen auf 4:1 davon. In den letzten 20 Minuten konnten die Falken nichts mehr entgegensetzen und kassierten durch Walters und Deluca in den letzten acht Minuten noch zwei weitere Tore, sodass sie in Alba di Canazei mit dem Tennisergebnis von 1:6 geschlagen wurden.

Im letzten Viertelfinalduell spielte der amtierende Italienmeister auswärts in Torre Pellice beim HC Valpellice. 35 Minuten lang standen beide Abwehrreihen kompakt, sodass es für die Angriffsreihen nahezu kein Durchkommen gab. Schina brachte das Heimkollektiv mit 1:0 in Führung. Der Stadionsprecher hatte noch nicht einmal den Namen fertig ausgesprochen, da stürzten Bentivoglio und Luciani in der 37. Minute die heimischen Schlachtenbummler in ein Tal der Tränen. Binnen 104 Sekunden verwandelte der HC Asiago den 0:1-Rückstand in einen 2:1-Vorsprung. Im Schlussabschnitt setzte Ulmer den letzten Hoffnungen von Valpellice ein Ende und sorgte für den spielentscheidenden 3:1-Endstand.

Die Rittner Buam, die den Grunddurchgang für sich entschieden haben, stehen also im Halbfinale. Wenn alles nach Plan verläuft, können der HC Pustertal, der WSV Sterzing und der HC Asiago nach der nächsten Begegnung folgen.

Redaktion