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Klobenstein (AR). Im dritten Viertelfinal-Playoff-Spiel empfingen die Rittner Buam zuhause die Mannschaft aus Cortina. Dabei spielten sich die Hausherren in einen wahren Rausch. Mark... Blick in die italienische Serie A: Cortina wird von den Rittner Buam im dritten Playoff-Spiel gedemütigt
Gröden-Coach Uli Egen - © by EH-Mag (DR)

Gröden-Coach Uli Egen – © by EH-Mag (DR)Eishockey, Italien, Serie A,

Klobenstein (AR). Im dritten Viertelfinal-Playoff-Spiel empfingen die Rittner Buam zuhause die Mannschaft aus Cortina. Dabei spielten sich die Hausherren in einen wahren Rausch. Mark Van Guilder netzte gleich viermal ein und sorgte immer für Kopfzerbrechen in den gegnerischen Defensivreihen. Die Südtiroler diktierten von Anfang das Spielgeschehen und ließen nichts anbrennen. Nach 48 Minuten stand es schon 9:0, als einziger Schönheitsfehler dieser einseitigen Begegnung kann das 1:9 aus der Sicht der Gäste genannt werden. Aber da muss man schon sehr großzügig sein.

Der WSV Sterzing spielte daheim gegen die Falken aus Fassa. Dabei lagen die Wipptaler nach 30 Minuten nach Treffern von Hughesman, Walters und Stefishen mit 3:0 voran. Danach konnten die Gäste aus dem Trentino auf 1:3 verkürzen, doch die Fuggerstädter erhöhten das Ergebnis innerhalb von 27 Sekunden auf 5:1. In den letzten 20 Minuten konnten sich beide Kollektive über ein Tor freuen. Am Ende dieses munteren Spiels freuten sich die Südtiroler über einen klaren 6:2-Heimsieg, der sehr wichtig für die Moral war.

Eine mehr als faustdicke Überraschung erlebte der HC Pustertal, der zuhause gegen den HC Gröden antreten musste. Die Brunecker Cracks staunten nicht schlecht, als Eastman nach fast 39 Minuten die Gäste in Führung brachte. Scandella konnte im dritten Drittel zwar den Rückstand egalisieren, doch von einem Aufbäumen oder einem Erzwingen eines vollen Erfolges war nichts zu sehen. So kam es, wie es kommen musste. Mercier nahm sich nach 84 Sekunden in der Verlängerung ein Herz und schlenzte den Puck ins Gehäuse der Wölfe. Mit dieser Niederlage hatte wirklich niemand gerechnet.

Nichts zu holen gab es für den HC Valpellice beim amtierenden Meister HC Asiago. Nigro und Sullivan brachten die Heimmannschaft nach etwas mehr als 13 Minuten mit 2:0 in Führung. In der Schlussminute des ersten Abschnitts wähnten sich die Gastgeber schon in der Pause, und prompt kassierten sie ein unnötiges Gegentor. In den beiden letzten Dritteln ließ der HC Asiago nichts mehr anbrennen und zog durch Tore von Luciani, Lutz, Nigro und Della Rovere auf 6:1 davon. Bentivoglios Anschlusstreffer zum 2:6-Endstand fast dreieinhalb Minuten vor der Schlusssirene kam für das Kollektiv aus Torre Pellice viel zu spät.

Redaktion