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Ljubljana (AR). Red Bull Salzburg musste nach Slowenien reisen und gastierte beim Tabellenschlusslicht Olimpija Ljubljana. Das Heimkollektiv spielte in... Blick in die EBEL: Wenn der Erste beim Letzten antritt: Fans in Slowenien bekamen elf Tore zu sehen

ebel488Ljubljana (AR). Red Bull Salzburg musste nach Slowenien reisen und gastierte beim Tabellenschlusslicht Olimpija Ljubljana. Das Heimkollektiv spielte in den ersten 20 Minuten mit, und so stand es nach dem ersten Drittel 2:2. In der Folge drehten die Mozartstädter auf und ließen den Slowenen nicht den Hauch einer Chance. Anders kann man sich den hohen 8:3-Auiswärtserfolg, an dem der Schwede Per Ledin als Dreifachtorschütze einen wesentlichen Anteil hatte, nicht erklären.

Die Innsbrucker Haie fuhren nach Linz zu den Black Wings. Die Tiroler spielten munter mit und konnten bis zwei Minuten vor Schluss ein 3:3 halten. War eine Sensation drin? Kam es sogar zu einer Over Time oder zu einem Penaltyschießen? Leider müssen beide Fragen mit „Nein“ beantwortet werden, den Dorion netzte in der 58. Minute zum 4:3 für die Oberösterreicher ein. Erneut mussten die Haie als Verlierer vom Eis gehen, obwohl ein Punkt mehr als nur verdient gewesen wäre.

Der HC Orli Znojmo bat den Villacher SV daheim zum Tanz. Über 3.000 Fans fanden den Weg in die Eishalle in Tschechien. Nach dem ersten Drittel stand es 1:0 für die Gastgeber. Da sowohl das zweite als auch das dritte Drittel 1:1 ausging, kamen die Hausherren zu einem knappen 3:2-Erfolg. Es gab fünf verschiedene Torschützen zu sehen, jedes der Teams kam zu je einem Treffer in Überzahl.

Die ungarische Mannschaft Fehervar AV19 spielte zuhause gegen den vorarlbergischen Vertreter des EC Dornbirn. Kovacs brachte die Gastgeber nach 15 Minuten und einer Überzahlsituation mit 1:0 in Führung. Das Team aus dem Ländle drehte im Mittelabschnitt die Begegnung und so stand es plötzlich 3:2 für die Gäste. Doch die Magyaren gaben nicht auf und kamen dank zwei schöner Treffer von Sarauer und Francis zu einem knappen 4:3-Erfolg.

Nichts für schwache Nerven war das Spiel zwischen dem Klagenfurter AC und den 99ers aus Graz. Die Kärntner führten vor 3.300 Zuschauern nach zwei Dritteln mit 3:1. Die Partie schien entschieden zu sein, als plötzlich das Kämpferherz der Steirer zu schlagen begann. Kovacevic in einem Powerplay und Poulsen eine Minute vor Schluss erzielten den wohl nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich. In der Over Time waren die Rotjacken ein wenig kaltschnäuziger. Lundmark bewahrte seine Kollegen vor der Penaltylotterie und traf zum 4:3 für den KAC.

Blick auf die Tabelle nach 42 Spieltagen:

  1. Red Bull Salzburg 85 Punkte
  2. Liwest Black Wings Linz 82 Punkte
  3. HC Orli Znojmo 74 Punkte
  4. UPC Vienna Capitals 73 Punkte
  5. EC Dornbirn 73 Punkte
  6. EC Villacher SV 70 Punkte
  7. HC Bozen Südtirol 69 Punkte
  8. EC Klagenfurter AC 69 Punkte
  9. Fehervar AV19 51 Punkte
  10. Graz 99ers 51 Punkte
  11. TWK Innsbruck Haie 39 Punkte
  12. Olimpija Ljubljana 23 Punkte

Redaktion

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